Hausverkauf - was gibt es zu beachten?


Der Entschluss, ein Haus zu verkaufen, wird meist nicht leichtfertig gefasst. Was man so leicht daher sagt ist mit jeder Menge Arbeit und Zeiteinsatz verbunden. Bereits vorab sind viele Fragen zu klären und es bietet sich an, eine Checkliste abzuarbeiten, um keine wichtigen Punkte beim Hausverkauf zu vergessen. Nachfolgende Liste haben wir für Sie erarbeitet, damit sie an alles denken.

Fragen vor dem Hausverkauf


  1. Wenn sie nicht unbedingt gerade zu diesem Zeitpunkt verkaufen müssen, zu prüfen Sie vorab, ob es ein guter Zeitpunkt ist, das Haus zu verkaufen. Immobilienpreise schwanken und um den besten Preis zu erzielen ist ein gezielter Verkauf wichtig.
  2. Klären Sie, ob Sie ein laufendes Darlehen ablösen müssen. Unter Umständen fällt eine Vorfälligkeitsentschädigung an. Prüfen Sie gegebenenfalls die Höhe.
  3. Falls Sie bisher in dem Haus leben: Wo wollen Sie nach dem Hausverkauf wohnen? Haben Sie eine Anschlussimmobilie, möchten Sie zur Miete wohnen oder gehen Sie gar ins Heim?
  4. Falls Sie eine Anschlussimmobilie benötigen: ist die Finanzierung vollständig geklärt?
  5. Prüfen Sie auch, am besten mithilfe eines Steuerberaters, ob für den Verkauf des Hauses Steuern (Spekulationssteuer) anfallen. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn zwischen Kauf/Bau und Verkauf keine 10 Jahre liegen. Ein möglicher Gewinn muss dann versteuert werden.

Den Hausverkauf vorbereiten


  1. Um ein Haus zu verkaufen, benötigen Sie verschiedene Dokumente. Planen Sie ausreichend Zeit ein, um diese Dinge zu organisieren und klären Sie bereits vorab, welche Stellen Sie ansteuern müssen, um die entsprechenden Unterlagen zu erhalten.
    • Grundbuchauszug
    • Grundrisse / Architektenpläne
    • Energieausweis
  2. Sehen Sie Ihr Haus mit kritischen Augen. Sind Renovierungsmaßnahmen sinnvoll? Können Sie damit einen besseren Preis erzielen? Falls ja: planen Sie großzügig Zeit ein.
    Prüfen Sie außerdem, mit welchen Möglichkeiten Sie ihre Immobilie ansprechen herrichten können. Oft sind es Kleinigkeiten, die ein Haus optisch stark aufwerten.
  3. Klären Sie, wer ihr Haus kostengünstig und zudem zuverlässig bewerten kann. Sie benötigen einen Fachmann, der sich mit einer Hausbewertung auskennt. Nur mit einem verlässlichen Wert kann man das Haus optimal auf den Markt bringen.
  4. Denken Sie daran, auf den ermittelten Preis 5-10 % aufzuschlagen. Viele Interessenten gehen davon aus, den Preis drücken zu können. So haben Sie diesen Verhandlungsspielraum.

  1. Wägen Sie ab, ob Sie das Haus selbst vermarkten können. Sie benötigen:
    • ein ansprechendes Exposé mit guten Bildern, welches Sie aushändigen können
    • ausreichend Zeit für Gespräche und Besichtigungen
    • das Wissen über verschiedene Vermarktungsmöglichkeiten (Internetportale, Zeitungsanzeigen, etc.)
    • unter Umständen professionelle Schilder (Galgen) am Objekt
    • ein gutes Equipment (Kamera, Layout-Software) und ausreichend liquide Mittel, um das Exposé, die Anzeigen, etc. finanzieren zu können. Planen Sie am besten einen 4-stelligen Betrag fest ein.
  2. Sollten Sie nun wissen, dass Sie die Vermarktung nicht selbst übernehmen wollen, so ist ein guter Immobilienmakler das richtige für Sie. Suchen Sie sich einen guten Makler, fragen Sie nach der Provision und klären Sie, wer diese trägt (dies ist von Bundesland zu Bundesland verschieden).
  3. Prüfen Sie auch, welcher Maklervertrag für Sie der richtige ist. Es gibt den einfachen Maklerauftrag, den einfachen Alleinauftrag und den qualifizierten Alleinauftrag.

Falls Sie Ihr Haus selbst verkaufen möchten, so klären Sie sollten Sie folgende Punkte abklären:


  1. Terminplanung - an welchen festen Terminen kann eine Besichtigung organisiert werden? Wer macht die Termine und telefoniert mit den Interessenten?
  2. Bereiten Sie sich möglichst detailliert auf die Besichtigungen vor. Gibt es Mängel zu benennen, auf die zwingend hingewiesen werden muss? Haben Sie alle Daten zum Objekt parat, sicherlich kommen Fragen nach Baujahr, Bauweise, Renovierungen und Sanierungen, Wärmedämmung, etc.
  3. Planen Sie Zeit dafür ein, Interessenten nach einem Besichtigungstermin ein paar Tage später noch mal anzurufen. In diesem Telefonat sollten Sie nicht nur die Kaufbereitschaft abklären, sondern versuchen, auch ein konkretes Kaufangebot oder zumindest einen Termin für weitere Verhandlungen zu bekommen.
  4. Sofern Interessenten in der engeren Wahl sind, muss die Liquidität geprüft werden. Kann der Interessent überhaupt bezahlen? Hat er Eigenkapital? Wie sicher ist die Finanzierung? Können Sie den Nachweis der Finanzierung prüfen? Steigt der Interessent erst kurz vor der Unterschrift aus dem Kaufvertrag aus, so sind sie unter Umständen gezwungen, mit der Vermarktung von vorne zu beginnen.


  1. Klären Sie mit dem Käufer die Bedingungen im Kaufvertrag. Achten Sie selbst unbedingt auf rechtliche Risiken und lassen Sie sich am besten von einem Rechtsanwalt oder Immobilienmakler beraten.
  2. Prüfen Sie zudem, ob Besonderheiten im Kaufvertrag mit aufgenommen werden sollen (Küche, mobile Sauna, etc.).
  3. Einigen Sie sich mit dem Käufer auf einen Notar. Es ist sinnvoll, sich bereits im Vorfeld nach einem Notar zu erkundigen.
  4. Klären Sie die Übergabebedingungen des Hauses. Wann soll es übergeben werden, welche Dinge müssen bei der Übergabe protokolliert werden.

Tipp: ein guter Makler kann all diese Punkte für Sie verlässlich und ohne Risiko übernehmen. Kontaktieren Sie uns! Unser Rundum-Service nimmt Ihnen nicht nur die Arbeit ab, sondern ermöglicht Ihnen auch den bestmöglichen Preis innerhalb kürzester Zeit.



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