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Geerbte Immobilie direkt verkaufen oder besser abwarten?

Geerbte Immobilie

Sollten Sie ein Haus geerbt haben und möchten dieses nicht selbst bewohnen, stehen Sie vermutlich vor der Frage, ob die Immobilie besser verkauft oder vermietet werden soll. Beachten Sie die folgenden Punkte, bevor Sie eine einmalige Entscheidung fällen.

Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sind in den letzten zehn Jahren deutschlandweit um 65 Prozent gestiegen, während der Preis für Bauland im Zeitraum von 2010 bis 2020 sogar um 102 Prozent angestiegen ist. Durch dieses Wachstum des Immobilienwerts erschwert sich die Entscheidung für Erben erheblich und muss wohl überlegt sein. Die Entscheidung liegt vor allem an den eigenen langfristigen Zielen sowie den örtlichen Gegebenheiten.

Natürlich kann eine Immobilie eine stabile Vermögensbasis sein, doch der Inhaber sollte auch bedenken, dass das Kapital dann an einer Stelle liegt und die erzielbare Rendite von vielen Faktoren abhängig ist. Je gefragter die Lage ist, in der sich besagte Immobilie befindet, desto besser lässt sich das Einkommen kalkulieren. Doch wer lediglich auf weitere Wertsteigerungen spekuliert und das Objekt einfach liegen lässt, könnte mit einer Mischung mehrerer Anlageklassen womöglich besser beraten sein. Für ansteigende Immobilienpreise gibt es außerdem keine Garantie und die Entwicklung kann regional ganz unterschiedlich ausfallen. Bemerken Sie, dass die Region, in der sich Ihre Immobilie befindet, unter sinkenden Einwohnerzahlen leidet, ist dies ein Warnzeichen dafür, dass die Lage ungünstig ist.

Rechnen Sie vor Ihrer Entscheidung aus, ob sich eine Vermietung abzüglich der dafür nötigen Investitionen und trotz des Verwaltungsaufwands lohnt. Es ist ratsam, nicht sämtliches Vermögen in ein Haus zu stecken. Verteilen Sie Ihr Kapital lieber, indem Sie auf ganz verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Edelmetalle und eine großzügige Rücklage für plötzlich aufkommende Kosten achten.

Am besten lassen Sie sich steuerlich beraten, sollten Sie beschlossen haben, dass Sie Ihre Immobilie sofort verkaufen möchten, denn als Erbe gibt es Folgendes zu beachten:

  • Spekulationssteuer: Sollte ein Erblasser das Haus erst vor weniger als zehn Jahren gekauft haben, wäre es möglich, dass die Erben bei einem Verkauf erzielte Gewinne versteuern müssen, je nachdem, ob ein Haus vom Eigentümer selbst bewohnt wurde oder nicht. Überlegen Sie sich als Erbe vorher gut, ob es Ihnen nicht viel Geld erspart, wenn sie noch selbst einziehen und einen möglichen Verkauf erst noch abwarten.
  • Erbschaftssteuer: Je nach Grad der Verwandtschaft können bei einer Erbschaft hohe Freibeträge eingeräumt werden. Wird diese Grenze allerdings überschritten, muss gezahlt werden. Daher ist es manchmal zu empfehlen, ein Wertgutachten Ihrer Immobilie erstellen zu lassen.
  • Eigennutzung: Wird ein Haus nach dem Erbe zehn Jahre selbst genutzt, kann man sich die Erbschaftssteuer für die Immobilie sparen. Hier ist allerdings Folgendes zu berücksichtigen: Ist die Wohnfläche des Objekts größer als 200 Quadratmeter, kassiert das Finanzamt für den übersteigenden Teil Erbschaftssteuer, sollten die Freibeträge ausgeschöpft sein. Der Erbe muss innerhalb von sechs Monaten einziehen oder genau begründen können, warum der Einzug länger dauert. Sollte die Immobilie übrigens vor der Zehn-Jahresfrist verkauft werden, muss die Erbschaftssteuer meistens nachbezahlt werden.

Autor der Beiträge:


„Mein Name ist Christoph Doering. In diesem Ratgeber möchte ich Sie über alle relevanten Informationen, rund um den Kauf, Verkauf und die Instandhaltung Ihrer Immobilie informieren. Das Wissen stammt aus meiner 10-Jährigen im Bereich Immobilien. Falls Ihr Wunsch, eine Immobilie zu kaufen, oder zu verkaufen konkreter wird, stehe Ich Ihnen als kompetenter Makler zur Seite.“

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