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Häuser und Wohnungen: Immobilienpreise steigen prozentual zweistellig

Immobilienpreise steigen prozentual zweistellig
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Christoph Doering

Immobilienmakler

Letztes Update: 22. Dezember 2023

Lesedauer: 2 Minuten

Die Preise auf dem Immobilienmarkt steigen zurzeit prozentual zweistellig an. Trotz vieler Unsicherheiten und Hindernisse legte der deutsche Immobilienmarkt sowohl im Jahr 2021 als auch 2022 kräftig weiter zu. Eine Übersicht darüber, wie es in diesem Jahr um Preise, Mieten und Rendite steht, ob die wirtschaftlichen Unsicherheiten berechtigt sind und einen Einfluss auf den Immobilienmarkt haben und mit welchen Änderungen zu rechnen ist, bietet der Immobilien-Kompass von Capital. Dieser jährliche Marktbericht bildet den umfangreichsten unabhängigen Bericht zur Lage auf dem deutschen Immobilienmarkt. Capital misst mit dem Immobilien-Kompass gemeinsam mit dem iib-Institut jedes Jahr die Marktentwicklung in den 40 wichtigsten Städten des Landes. Zusätzlich werden detaillierte Messungen zu den Haus- und Wohnungspreisen samt Mieterhöhungen gemacht. Des Weiteren bietet der Immobilien-Kompass Preis-Prognosen für die nächsten zwölf Monate.

So ist die derzeitige Lage auf dem Immobilienmarkt

Die Kaufpreise und Baulandpreise auf dem deutschen Immobilienmarkt stiegen kürzlich bundesweit wieder zweistellig an. Im letzten Jahr stiegen die Preise um 14 Prozent. Experten konnten bereits daran beobachten, dass der Immobilienmarkt dann ins Wanken gerät, wenn es eine Einkommensunsicherheit gibt. Andere große Risikofaktoren wie die Pandemie, steigende Preise, steigende Zinsen, Knappheit am Bau und andere Faktoren hätten den Immobiliensektor nicht auf diese Art gebremst.

Die Preise für Bauland haben sich verdoppelt

Auch Deutschlands bekanntester Immobilienexperte Michael Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) berichtet, dass er trotz der immensen Hauspreisanstiege keine Preisübertreibungen sieht. Zwar steigen die Preise für Häuser und Wohnungen laut IW-Zahlen inzwischen seit 2010 um 130 Prozent an – und verdoppeln sich damit, doch von einer Hysterie beim Immobilienkauf kann noch nicht gesprochen werden. Der Experte betont, dass diese preislichen Anstiege nur auf die Knappheit und enorme Nachfrage hinweisen, denn trotz der Zinswende der Notenbanken bleibt die Nachfrage weiterhin hoch. Darin sind sich Experten, die sich auf dem Immobilienmarkt bewegen, sicher, auch wenn die Zinsen bei den Baufinanzierungen deutlich gestiegen sind. Zurzeit liegt der Zinssatz für eine Durchschnittsfinanzierung über zwei Prozent. Damit ist er ca. doppelt so hoch wie zu Beginn des Jahres 2021. Dennoch ist man sich einig darin, dass der Markt lediglich eine Korrektur benötige und eine Panikmache übertrieben ist.

Was könnte uns in Zukunft noch erwarten?

Sollte der Markt weiterhin mit steigenden Zinsen aufwarten und so die Lage zu einem kippenden Punkt bringen, heißt das laut den Immobilienexperten nicht, dass die Preise fallen, sondern nur, dass sie erst mal nicht weiter ansteigen werden. So möchten die Experten davor warnen, zu sehr in Sorge zu geraten. Auch eine Durchsetzung höherer Mieten könnte zwar ein Ziel vieler Vermieter sein, ist jedoch auch schwierig umzusetzen.

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