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Preisanstieg: Wohnimmobilien werden deutlich teurer

Preisanstieg Wohnimmobilien

Wer plant, sich eine Wohnimmobilie zuzulegen, dürfte bereits festgestellt haben, dass diese immer teurer werden. Das Statistische Bundesamt bestätigte, dass die Zahlen in den letzten beiden Jahren in die Höhe schossen. Vor allem in ländlicheren Gegenden ziehen die Preise stark an, während der Preisanstieg für Häuser und Wohnungen in den Metropolen nicht mehr so stark ist. Doch woran liegt das und was können wir im Jahr 2022 bezüglich der Wohnimmobilienpreise erwarten?

Deshalb werden Immobilien auf dem Land teurer

Da immer mehr Menschen den Wunsch haben, aufs Land zu ziehen, um dort Ruhe zu finden, steigen dort auch die Preise. Auch in bestimmten Metropolen ziehen die Preise an, obwohl die Nachfrage nach Immobilien auf dem Land momentan höher zu sein scheint. Der Preisanstieg innerhalb der Metropolen ist allerdings nicht so hoch wie auf dem Land und liegt nur bei 1,4 Prozent bei Häusern und 0,7 Prozent bei Eigentumswohnungen.

Laut statistischen Angaben stiegen die Kosten für Ein- und Zweifamilienhäuser in ländlichen Gegenden mit einem Plus von 15,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Eigentumswohnungen wurden um 13,2 Prozent teurer. In ländlichen Kreisen, die dichter besiedelt sind als andere, stiegen die Kosten für Ein- und Zweifamilienhäuser sogar um 14,5 Prozent. Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen in diesen Gegenden um 11,2 Prozent.

Generell muss aber jeder, der in Deutschland Wohneigentum kaufen will, tiefer in seine Tasche greifen. Experten berichteten, dass die Preise für Wohnimmobilien in den letzten drei Monaten des Jahres 2021 so stark anzogen wie noch nie seit Beginn 2000. Im 3. Quartal 2021 lag der Preisanstieg sogar bei 12 Prozent. Insgesamt sind die Preise für Immobilien in Deutschland, gegenüber des Jahres 2020 um 11 Prozent gestiegen. 2020 stand der Preisanstieg dagegen noch bei 7,8 Prozent. Trotz dieser enormen Preisanstiege in den letzten Jahren gehen Experten davon aus, dass sich der Preisanstieg während des Jahres 2022 wieder abschwächen wird.

Diese Pläne hat die Bundesregierung in Bezug auf Wohnimmobilien

Erst kürzlich gab es einen Zinsanstieg, der zu einem Bremseffekt bei den Hauspreisen führte. Die momentan kriselnde Lage sorgt allerdings auch für eine erhöhte Nachfrage nach Wohnimmobilien. Immobilien werden zurzeit vermehrt als krisenfeste Kapitalanlage betrachtet.

Die Bundesregierung will als Antwort auf die anziehenden Preise und die erhöhte Nachfrage für mehr bezahlbaren Wohnraum sorgen. Es sollen bis zu 400.000 Wohnungen im Jahr gebaut werden können. Davon sollen 100.000 bezahlbare, öffentlich geförderte Sozialwohnungen werden. Experten zweifeln allerdings an der Umsetzbarkeit dieser Planungen, denn Baufirmen sind momentan bereits deutlich ausgelastet. Auch Baustoffe sind teurer geworden, weil die Kapazitäten abnehmen. Es ist fraglich, ob sich diese Lage so schnell wieder beruhigen wird.

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