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Steigende Energiepreise: Wie beeinflussen Sie den Immobilienmarkt?

Steigende Energiepreise
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Christoph Doering

Immobilienmakler

Letztes Update: 22. Dezember 2023

Lesedauer: 3 Minuten

Durch die zunehmenden Energiepreise kommt es zu immer höheren Zusatzkosten für Immobilien. Die Energie, die dazu aufgewendet werden muss, die eigenen vier Wände zu heizen, sorgt mit den steigenden Energiepreisen zu sehr hohen Abrechnungen für Strom und Erdgas. Wie sehr sich der Preissprung dann nach und nach auswirken wird, zeigt sich oft erst im Laufe der Zeit. Deshalb stellen wir uns die Frage, wie sehr die steigenden Energiepreise zurzeit den Immobilienmarkt beeinflussen.

Alle Preise steigen

Wie viel Geld zum Heizen und für Warmwasser im Jahr für eine Immobilie aufkommt, ist nicht nur abhängig von der Personenzahl des Haushalts, sondern auch von der Größe und dem Zustand eines Hauses. Ist ein Haus älter und schlecht gedämmt, kann es durchaus zu höheren Ausgaben kommen, da dann mehr geheizt werden muss. Viele Haushalte sowie öffentliche Gebäude versuchen aus diesem Grund zurzeit bereits Energie zu sparen.

Leider schießen die Preise aber zusätzlich durch die wirtschaftliche Lage in die Höhe. Alles wird teurer und die Inflation erreicht nicht nur in Deutschland längst neue Höchstwerte. Dadurch, dass Öl- und Gas immer knapper werden, wird es auch immer teurer. Eine vierköpfige Familie muss in einem Einfamilienhaus für Gas im Moment bis zu ca. 12,21 Cent pro Kilowatt zahlen. Verglichen zum vorangegangenen Jahr bedeutet dies einen Anstieg von ganzen 73 Prozent. Durch die angestiegenen Kohle- und Gaspreise ist auch die Herstellung von Strom mittlerweile sehr teuer. Die Preise an der Strombörse sind daher um mehr als 250 Prozent pro Megawattstunde gewachsen.

Schock für Eigentümer und Mieter

Hauseigentümer dürften die gestiegenen Preise bereits jetzt massiv zu spüren bekommen, während Mieter die Folgen vor allem nach einem Jahr auf ihrer Nebenkostenabrechnung ablesen können. Mieter zahlen momentan noch die normalen Vorauszahlungen, basierend auf den alten, niedrigeren Verbrauchskosten. Dadurch kommt der Schock durch die Energiepreise für viele erst im nächsten Jahr. Auch hohe Nachzahlungen könnten später noch fällig werden, da etliche Vermieter ihre Nebenkosten noch nicht angepasst haben.

Da der Energieverbrauch somit immer größere Auswirkungen auf den Wert einer Immobilie hat und die Immobilienpreise ohnehin schon im Steigen sind, hat auch die Baubranche zurzeit ein schweres Los. Die Nebenkosten, die für Immobilienbesitzer und Mieter aufkommen, werden immer höher und somit wächst auch der Handlungsdruck, der auf der Politik liegt. Je mehr die Energiepreise in die Höhe steigen, desto größer wird vermutlich auch weiterhin die Auswirkung auf die zurzeit angespannte Lage des Immobilienmarktes sein.

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