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Zeichnet sich am Immobilienmarkt eine Trendwende ab?

Trendwende Immobilienmarkt
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Christoph Doering

Immobilienmakler

Letztes Update: 21. Dezember 2023

Lesedauer: 5 Minuten

2022 sind die Immobilienpreise zum ersten Mal seit 13 Jahren gefallen. Dieser Umstand kann fast schon als historisch betrachtet werden. Vor allem auf Immobilienportalen im Internet hat die Auswertung der Daten einen Preisabfall ergeben. Dies wurde insbesondere durch niedrige Käuferzahlen erreicht. Durch Inflation und Preissteigerung verfügen nicht mehr so viele Menschen die finanziellen Mittel für den Erwerb von Immobilien.

Der Preisabfall stand in starkem Kontrast gegenüber den Jahren 2020 und 2021, in denen die Preise quasi potenzartig in die Höhe gewachsen sind. Die Erholung auf dem Markt können wir daher auch als Ausgleich betrachten.

Preise für den Markt vorhersagen – geht das überhaupt?

Derzeit kaufen und verkaufen nur wenige Menschen auf dem Immobilienmarkt. Bereits dies macht es nicht ganz einfach, in die Zukunft zu blicken. Verständlicherweise setzen Investoren und Besitzer von Häusern die Preise nicht freiwillig runter, auch dann nicht, wenn der Wert ihrer Häuser sinkt. Daher sind viele Objekte, die zum Verkauf ausstehen, stark überbewertet.

Eine echte Trendwende im Sinne einer positiven Veränderung für das Immobiliengeschäft hängt stark von den Entwicklungen des Finanzmarktes ab. Die Zentralbanken setzen Mechanismen zur Inflationskontrolle ein. Mit dem Anstieg der Zinsen stabilisieren sich die Preise. Finanzexperten rechnen in den kommenden Jahren jedoch wieder mit einem Zinsabfall, was wiederum Chancen für Käufer bietet. Allerdings verzögern sich durch den zu erwartenden Zinsschwund viele Bauprojekte.

Profitieren Käufer von der derzeitigen Lage am Immobilienmarkt?

Die meisten Menschen kaufen sich eine Immobilie, nachdem sie jahrelang dafür gespart haben. Trotz der sich stabilisierenden Preise herrscht derzeit kein großer Ansturm auf Immobilienkäufe. Das ist bei Mietwohnungen ganz anders. Vielleicht bekommen Sie als Käufer Ihr Haus deutlich günstiger als an der Börse dargestellt? Manche Verkäufer warten monatelang darauf, dass jemand ihre Wohnung abkauft, vor allem in den ländlichen Gegenden. Da lassen sie sich sogar auf längere Preisverhandlungen ein.

Generell sanken die Immobilienpreise gegen Ende des Jahres 2022 in Deutschland, während sie von April bis Juni in vielen Gegenden leicht gestiegen sind. Dass die Preise ausgerechnet jetzt wieder so stark fallen wie 2022, ist nicht zu erwarten. Auch dies ist ein gutes Argument für den Kauf von Immobilien und Wohnungen. Manchen Experten sagen eine extreme Preissteigerung im Rest des Jahrzehnts voraus.

Fazit: Die Trendwende am Immobilienmarkt ist eingeläutet

Wenn wir von einer Trendwende sprechen, meinen wir keine Revolution, sondern analysieren lediglich die Situation der vergangenen Monate. Da der Preisabfall sich nun dem Ende zu nähern scheint, haben es Käufer, die es sich leisten können, leicht mit dem Kauf einer Wohnung.

Ebenfalls wichtig für den Immobilienmarkt ist auch die Sichtweise, die Käufer und Verkäufer jeweils auf die Objekte haben. Diese hat sich durch die Preisentwicklungen der letzten Jahre und Monate mit Sicherheit verändert. Die Menschen haben nun erkannt, dass der Handel mit Immobilien keine Einbahnstraße ist, auf der alles immer teurer wird. Das ist auch für in Deutschland tätige Investoren ein Grund, umzudenken und andere Gewinnstrategien zu verfolgen.

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